Zur deutschen Geschichte
 
Unter der Schellenkappe geschrieben: Vorwort

 

Schleichers letztes Gefecht

Vorspiel.

Im November 1917 erwägt Kaiser Wilhelm II., fast aller politischer Befugnisse beraubt, sein letztes ihm verbliebenes Mittel, den Oberbefehl über die Reichswehr zum Erhalt der Dynastie einzusetzen. Paul von Hindeburg verweigerte sich dem Kaiser und Groener sagte, wenn jemand die Armee zurück nach Berlin führe, so die Generäle und nicht der Kaiser [1] . Hindenburg veranlaßt Kaiser Wilhelm II. sich in die Niederlande abzusetzen und biederte sich den neuen Herren damit an, das deutsche Heer in den Dienst der Republik zu stellen.

Außenminister Walther Rathenau erschließt der Wehrmacht, der deutschen Industrie und dem gesamten Deutschen Reich mit dem Abschluß des Vertrages von Rapallo, der den Grundstein der künftigen Beziehungen zu Sowjet-Rußland darstellte, neue Möglichkeiten. Wen wundert es, daß Rathenau wenig später ermordet wurde? Der Vertrag überlebte bis 1933.

1924 einigt man sich in Den Haag auf den Dawes-Plan. Der Dawes Plan gewährt Deutschland Kredite die zur Zahlung der Reparationen an die Siegermächte verwendet werden. Mit dabei Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht. Die Umsetzung des Dawes-Plan hätte der Reichsbank ein enormes Gewicht auf nationalem wie internationalem Gebiet ermöglicht. Die von Deutschland zu leistenden Reparationszahlungen landeten auf dem vom Reparationsagenten angelegten Konto der Reichsbank. Bei ausgeglichenem Staatshaushalt konnte ein erheblicher Teil der Gelder in Deutschland reinvestiert werden [2].

Schlagt Hitler! Darum wählt Hindenburg!

1925 wird Hindenburg zum Reichspräsident gewählt.

1929/30 trifft Deutschland die Finanzkrise. Der sozialdemokratische Reichskanzler Müller wird nach Vorlage eines Gesetzentwurfes zur Reformierung der Finanzen von den Sozialdemokraten gestürzt. Seine Nachfolger Brüning regiert ohne Mehrheit im Reichstag mithilfe der vom Reichspräsidenten erlassenen Notverordnungen. Bis 1933 sollten über 100 Notverordnungen erlassen werden [3].

Am 10. April 1932 wird Hindenburg in seinem Amt bestätigt (Die SPD plakatierte damals: »Schlagt Hitler! Darum wählt Hindenburg!«). Hjalmar Schacht und andere, Industrielle und Großgrundbesitzer drängen Hindenburg Hitler zum Kanzler zu berufen (Keppler-Kreis) [4].
Am 13. Aug. 1932 empfängt Hindenburg Hitler, um ihm eine Regierungsbeteiligung nahezulegen.

Die bisher von Brüning und Papen betriebene Elendspolitik hatte, neben dem eigentlichen Ziel der Haushaltssanierung, den Zweck, mit Hinweis auf die katastrophale wirtschaftliche Lage, die Deutschland auferlegten Reparationsauflagen zu beseitigen...
 
Brüning: »Meine Methoden außenpolitischer Verhandlungen besteht überhaupt nicht darin, daß ich irgendwie als Bittender hingehen, sondern ich bereite eine wirtschaftliche Situation vor und komme erst dann mit dem, was ich [an] Wünschen auszusprechen habe [5].«
 
und einen autoritären Regierungsapparat zu schaffen [6]. Hindenburg hatte die ihm von der Verfassung gegebenen Rechte in einer Weise interpretiert, die es seinem Kanzler erlaubte Gesetze ohne Zustimmung des Reichstages zu verordnen [7].

Papen stürzt über die Verkehrsbetriebe.

Im Oktober 1932 verordneten die Berliner Verkehrsbetriebe ihren 22000 Arbeiter und Angestellten eine Lohnsenkung von 2 Pfennigen die Stunde. Seit 1929 war der durchschnittliche Lohn von 220 RM auf 160 RM gefallen. In der Urabstimmung vom 2. Nov. 1932 sprachen sich 14471 Beschäftigte der BVG für einen Streik aus. Der zentralen Streikleitung gehörten Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB), der Roten Gewerkschaftsopposition (RGO), Unorganisierte, sowie zwei Mitglieder der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) an. Gleichwohl der Streik beeindruckende Ausmaße annahm, blieb er ohne Erfolg [8].

Im Wehrministerium wurde aufgrund einer neuen Weisung, den Planspielen (Manöver) zum Einsatz von Heer und Marine gegen äußere Feinde, ein neues Planspiel hinzugefügt, den Einsatz des Heeres gegen Aufstände im Innern betreffend. Der Oberstleutnant in der Wehrmachtsabteilung Ott erarbeitete vor dem Hintergrund des BVG-Streiks ein solches Planspiel und kam zu dem Ergebnis: Die Armee ist nicht in der Lage, einen durch die Regierung provozierten Bürgerkrieg durchzustehen. Der Wehrminister Schleicher unterbreitete das Ergebis dem Kabinett und bewirkte damit den Sturz der Regierung von Papen, der nicht davon abließ, die Brüningsche Verelendungspolitik mithilfe seines Mentors Hindenburg fortzusetzen. Schleicher ließ deutlich werden, daß im Falle landesweiter Unruhen ein Regieren mithilfe der Notverordnungen an ihr Ende gekommen wäre. Es mußte ein Politikwechsel stattfinden [9].

Am 6. Nov. 1932 fanden Neuwahlen statt. Die NSDAP erlitt eine herbe Niederlage und stellte im neuen Reichstag nur noch 196 anstelle der 230 Abgeordneten zuvor.

Hjalmar Schacht und die KPD suchen die Not der Menschen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren [10]. Die KPD erhofft sich den Sturz der Kapitalisten und Schacht spekuliert auf die Qualitäten seines Rattenfängers Hitler [11].

Hitler lehnt Regierungsauftrag ab.

Am 19. November 1932 erteilte Hindenburg Hitler einen Regierungsauftrag unter den Bedingungen: Die Mehrheit des Reichstages hinter sich zu bringen, die Wirtschaftspolitik von Papens fortzusetzen, einen dem Reichspräsidenten genehmen Außen- und Wehrminister zu ernennen und ohne Notverordnungen zu regieren. Hitler hat andere Pläne: Hindenburg soll den Reichstag auflösen und er Hitler sorge für eine 2/3 Mehrheit im neuen Reichstag, mit dessen Hilfe ein Ermächtigungsgesetz beschlossen werden könne, das ihm präsidiale Vollmachten beschere und Hindenburg von der Last des Erteilens von Notverordnungen befreie [12].
Das gefiel dem Reichspräsidenten noch nicht, möglicherweise, weil die politischen Kräfte, die dagegen standen, noch zu mächtig waren.

Am 23. Nov. lehnt Hitler den Regierungsauftrag ab [12'].

Jetzt erst erhält Schleicher den Auftrag zur Regierungsbildung. Sein Widerwille das Amt des Reichskanzlers zu übernehmen wurde nur vom preußischen Pflichtbewußtsein übertroffen. Von Anfang an war klar, daß Hindenburg ihm keinerlei außerordentliche Vollmachten erteilen würde und so nahm der General Kurt von Schleicher die Aufgabe eines aussichtslosen Unterfangens an, die verfahrene politische Situation aufzulösen [13].

Schleichers Ausweg.

Was, so stellt Schleicher die Frage, wenn man die wirtschaftliche Not linderte; wenn man die Gewerkschaften mit ins Boot holte, den Zulauf, die rechte wie linke Rattenfänger erfuhren, zu stoppen; wenn man die rechten paramilitärischen Einheiten der Heeresführung unterstellte? Dann brauchte es weder Ersatzkaiser noch Führer.

Kurt von Schleichers Politik beruhte auf drei Grundsätzen [14]:

Er erfährt dabei Unterstützung durch die Elektroindustrie (man erinnere sich Rathenaus), durch die Reichswehr (geführt von seinem Freund von Hammerstein) und er verfügt über einen erfolgversprechenden wirtschaftspolitischen Plan. General Schleicher übernimmt ein Konzept aus den Reihen der Gewerkschaften (des ADGB) den WTP-Plan (Woytinsky-Tarnow-Baade), die Wirtschaft anzukurbeln und vor allem die Not der Menschen durch von der Reichsbank finanzierte Projekte zu lindern. Woytinski orientierte sich an den in den U.S.A. zu Zeiten der Hoover-Regierung gestarteten Initiativen, denen zwei Merkmale eigen waren: Anregung des Geldflusses und öffentliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahme [A].

Das gefällt weder SPD noch KPD [15].

Außenpolitik.

Die von Schleicher beabsichtigte Außenpolitik beruhte auf dem vom deutschen Außenminister Rathenau und seinem sowjet-russischen Kollegen Tschitscherin am 16. April 1922 unterzeichneten Vertrag von Rapallo.

Im Rahmen der Rapallo-Politik entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Außenpolitik, der Wirtschaft, des wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs und der Rüstung (bereits seit 1920). Diese Zusammenarbeit von Reichswehr und Roter Armee bestand aus gegenseitigen Manöverbesuchen, Ausbildungskursen an der Fliegerschule in Lipezk, an der Panzerschule Kama (in der Nähe von Kasan) sowie an der Übungsstätte für Gaskampf Tomka (nahe Saratow). Offiziere der Roten Armee wurden zu Lehrgängen nach Deutschland beordert.

Auch die deutsche Wirtschaft profitierte gerade in der Weltwirtschaftskrise. Die Existenz ganzer Industriezweige wäre ohne den russischen Markt bedroht gewesen. Am 20. Dezember 1932 notierte Maxim Litwinow (sowjetischer Volkskommissar für Auswärtiges) über seinen Besuch bei Reichskanzler Kurt von Schleicher: »In seiner Eigenschaft als Kanzler ist er eine Garantie der Erhaltung der bisherigen sowjetisch-deutschen Beziehungen... [16]«

Der 1923 durch die Besetzung des Rheinlandes durch Frankreich deutlich gewordene Bedrohung plante Schleicher durch einen Zusammenschluß mit Österreich zu begegnen [17].

Erste Sitzungsperiode des Reichstages.

Zunächst mußte Schleicher die erste Sitzungsperiode des neuen Reichstages überstehen. Er kam der NSDAP soweit entgegen, daß er deren Antrag auf Änderung der Regelung zur Bestimmung des stellvertretenden Reichspräsidenten unterstützte, um den Antrag der SPD, auf sofortige Vorlage einer Regierungserklärung, und den Mißtrauensantrag der KPD von der aktuellen Tagesordnung nehmen zu können.

In der zweiten Sitzung des neuen Reichstags stellt die NSDAP einen Antrag zur Verfassungsänderung, "nachdem der Reichspräsident im Falle seiner Verhinderung" nicht mehr durch den Reichskanzler sondern "durch den Präsidenten des Reichsgerichts vertreten wird" [18].

Torgler erklärte, nachdem der eigentliche Redner der KPD Schneller ein Redeverbot erhielt, das dank der von SA und SS gestellten Saalordnern auch prompt befolgt wurde, den Standpunkt seiner Partei: "Ich möchte ausdrücklich erklären, daß wir als Kommunisten grundsätzlich gegen die Institution des Reichspräsidenten sind, also auch gegen diese Regelung seiner Stellvertretung [19]."

Der Antrag zur Bestimmung eines neuen Vertreters des Reichspräsidenten wurde mit einer soliden 2/3 Mehrheit angenommen. Demgegenüber wurde ein Antrag der SPD (die eine sofortige Regierungserklärung forderte) und ein Antrag der KPD (dem Reichskanzler das Mißtrauen auszusprechen) nicht auf die Tagesordnung gesetzt. Für Torgler war "die Schleicher-Regierung eine neue verschärfte Form der faschistischen Diktatur gegen die Arbeiterklasse".

Der parteilose Graf Krosigk von Schwerin, Finanzminister von 1932 bis 1945, schreibt über den Fraktionsvorsitzenden der KPD Ernst Torgler: "Die Kommunisten waren hier [im Haushaltsausschuß] allerdings durch Ernst Torgler vertreten, der auf Wahrung der Formen Wert legte. Ich habe mit seiner Diskretion und seiner Zuverlässigkeit in der Einhaltung von Zusagen nur gute Erfahrungen gemacht [20]."

Rundfunkrede 15. Dezember 1932.

Reichskanzler General Kurt von Schleicher, parteilos, gibt die Regierungserklärung nicht wie gewohnt vor dem Reichstag sondern in Form einer Rundfunkansprache ab. Als oberstes Ziel nennt er die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dabei misst er der Landwirtschaft eine besondere Rolle zu. Bankrotte Gutsbetriebe im Nordosten des Reiches sollen von Neubauern, gestellt von den Arbeitslosen in den Ballungsgebieten, bewirtschaftet werden. Die bisherige Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe dieser Region, die sog. Osthilfe bestand aus über 60 Einzelgesetzen und bildete einen Subventionsdschungel den trocken zu legen, Schleicher notwendig erschien, verschwendete Mittel sinnvoller einzusetzen. Dabei berief er sich auf den Vorsitzenden des Reichsverbandes der Deutschen Industrie, Dr. Krupp von Bohlen und Halbach, der ähnliches forderte.

Zur Stärkung des Zusammenhaltes der Gesellschaft spricht sich Schleicher für die Einrichtung der Wehrpflicht aus: »es hat in der Tat nichts Sozialeres gegeben als die Armee der allgemeinen Wehrpflicht, in der Arm und Reich, Offizier und Mann in Reih und Glied zusammenstanden und in den Wundertaten des Weltkrieges eine Kameradschaft und ein Zusammengehörigkeitsgefühl bewiesen haben, wie es die Geschichte nicht seinesgleichen kennt.« Aufgrund des Deutschland diktierten Friedensschlusses in Versailles, war dies nicht möglich, deshalb sah Schleicher die Bildung und Unterstützung von Milizen vor.

Schleicher betont die Notwendigkeit einer Förderung des Binnenmarktes (der heimische Markt soll vor Importen geschützt werden und der Export angeregt werden...) und verspricht ein Ende der Sparpolitik.
»Wir werden im laufenden Etatsjahr im Reiche ohne neue Steuern und ohne weitere Kürzungen der Personalausgaben durchkommen [... ] Ich bin ketzerisch genug, einzugestehen, daß ich weder ein Anhänger des Kapitalismus noch des Sozialismus bin, daß für mich Begriffe wie "Privat- oder Planwirtschaft" ihre Schrecken verloren haben, ganz einfach, weil es diese Begriffe in absoluter Reinheit im Wirtschaftsleben gar nicht mehr gibt, auch gar nicht mehr geben kann. Und deshalb vertrete ich den Standpunkt, man soll in der Wirtschaft das tun, was im gegebenen Moment vernünftig ist und aller Wahrscheinlichkeit nach zu den besten Resultaten für Volk und Land führt, und sich nicht eines Dogmas wegen die Köpfe einschlagen.«

Das öffentliche Arbeitsbeschaffungsprogramm (Umfang bisher 1 Mrd. RM) will die Reichsregierung noch erheblich erweitern. Die Rechte der Arbeitnehmer will Schleicher gewahrt wissen: »Die auf [der] Ermächtigung beruhende Verordnung zur Vermehrung und Erhaltung der Arbeitsgelegenheit vom 5. September 1932, die starke Eingriffe in den Tarifvertrag gebracht hatte, ohne die in sie gesetzten Erwartungen auf dem Gebiete des Arbeitsmarktes zu erfüllen, hat die Reichsregierung gestern bereits aufgehoben.«

Der Reichskanzler zeigt sich gerüstet, inneren Unruhen zu begegnen und hält die Aufrechterhaltung des Reichskommissariats für Preußen (kommissarische Verwaltung Preußens durch das Reich) weiterhin für erforderlich [21].

Die SPD.

Schleicher ließ im Stillen seine rechte Hand im Reichswehrministerium Generalmajor von Bredow, vormals Offizier der Abwehr, bei der SPD vorfühlen und weitreichende Vorschläge zur Zusammenarbeit unterbreiten. Er bot den Eintritt zweier Sozialdemokraten oder Gewerkschaftler in die Regierung an, die Verschmelzung von "Reichsbanner" und "Stahlhelm" zu einem einzigen Wehrverband sowie das Verbot aller anderen Wehrverbände (inklusive der SA) und das Verbot der NSDAP. Der Vorstand der SPD lehnte ab!

Die Führung der Sozialdemokraten verhinderte überdies jegliche Unterstützung Schleichers durch die Gewerkschaften [22].

Plan B.

Kurt von Schleicher war zwar Wehrminister, sein Freund Hammerstein Chef des Truppenamtes, den Oberbefehl über die Wehrmacht hatte aber Hindenburg, und der ließ keine Gelegenheit aus, das der Truppe und Schleicher zu zeigen. Nicht zu vergessen ist, daß der Einfluß der Nationalsozialisten auf die Wehrmacht nicht zu vernachlässigen war. Die SA verfügte über rund 3,5 Millionen Mitglieder. Schleicher würde, wenn Aussicht auf Erfolg bestanden hätte, einen Militärputsch nicht gescheut haben, doch diese Aussicht gab es nicht. Die von Oberstleutnant Ott gewonnenen Erkenntnisse über die Erfolgschancen eines Einsatzes der Wehrmacht im Innern waren Ergebnis einer soliden Analyse.

Schleicher blieb vorerst nur das Mittel der Politik, während gleichzeitig sein Freund Generalmajor Ferdinand von Bredow Pläne zum Einsatz der Wehrmacht gegen paramilitärische Einheiten der Nationalsozialisten und Kommunisten entwickelte [23]

Es gab eine zweite Möglichkeit Hitler zu verhindern: In der NSDAP gärte es nach den Wahlen im Herbst 1932. Schleicher plant den Rivalen Hitlers Gregor Strasser aufzubauen, um über ihn die NSDAP zu sprengen [24]. Auch die SA hatte das Potential, Hitlers Allmachtsanspruch zu gefährden, was selbst Hitler klar wurde und Grund, den Führer der SA Röhm und dessen aufrührerrichsten Unterführer zu ermorden [25].

Schleichers Gegenspieler Hjalmar Schacht setzt, eigene Ziele verfolgend, auf Hitler als Gehilfen.

Papens Rache.

Bereits sieben Tage nach Schleichers Ernennung zum Kanzler bittet am 10. Dez. 1932 Papen den Bankier Kurt Freiherr von Schröder ein Treffen mit Hitler zu arrangieren [26].
Schröder: »Bevor ich diesen Schritt unternahm, besprach ich mich mit einer Anzahl von Herren der Wirtschaft und informierte mich allgemein, wie sich die Wirtschaft zu einer Zusammenarbeit der beiden stellte. Die allgemeinen Bestrebungen der Männer der Wirtschaft gingen dahin, einen starken Führer in Deutschland an die Macht kommen zu sehen, der eine Regierung bilden würde, die lange an der Macht bleiben würde. Als die NSDAP am 6. November 1932 ihren ersten Rückschlag erlitt und somit also ihren Höhepunkt überschritten hatte, wurde eine Unterstützung durch die deutsche Wirtschaft besonders dringend.« [27]
Am 4. Januar 1933 trafen sich von Papen, Hitler, Heß, Himmler und Keppler im Haus des Bankier Schröder in Köln. Man einigte sich auf die Grundlinien der Politik des Kabinettes Hitler/Papen und auf ein in Berlin stattfindendes Folgetreffen [28]. Papen berichtet Hindenburg [C] und setzte mit Zustimmung des Reichspräsidenten die Gespräche fort [29].

Am 6. Januar 1933 empfängt Hindenburg Strasser und am 8. Januar tritt Strasser von seinem Amt als Reichsorganisationsleiter der NSDAP zurück.

Schleichers Sturz.

Am 11. Januar 1933 bricht der Reichslandbund eine von der Presse vorbereitete Kampagne gegen Schleicher vom Zaun und wird beim Reichspräsidenten vorstellig. Bei Schleichers Agrar- und Siedlungspolitik handele es sich um »Agrarbolschewismus«. Der Reichslandbund forderte Hindenburg dazu auf Schleicher durch Hitler zu ersetzen.
Die auf die Regierung Müller (SPD) zurückgehenden Osthilfegesetze wurden Ende Mai 1931 von Brüning mit dem heiklen Vorhaben Neubauern auf Grundstücken bankrott gegangener Großgrundbesitzer anzusiedeln verbunden. Das brachte schon und ausgerechnet Brüning den Vorwurf des »Agrarbolschewismus« ein und führt damit zu dessen Sturz. Warum Schleicher nicht auf die selbe Weise stürzen?

Schleicher dreht den Spieß um und droht dem Reichspräsidenten mit weiteren Enthüllungen, im undurchsichtigen Verfahren zur Verteilung der im Rahmen der Osthilfe geleisteten Subventionen aber auch zur Weise der wundersamen Rettung des Hindenburgschen Landgutes Neudeck [30][B].

Für den »Agrarbolschewisten« Schleicher tritt der Reichsverband der Deutschen Industrie ein und veröffentlicht eine Erklärung in der er seine Empörung über das Vorgehen des Reichslandbundes zum Ausdruck bringt [31].

Alfred Hugenberg Herr über Presse und Film wie über die DNVP widerstand Papens Werben sich an einer von Hitler geführten Regierung zu beteiligen, sofern den Nationalsozialisten das Innenministerium, d.h. die Gewalt über die Polizei, übertragen würde. War der rechtsextreme Hugenberg der einzige, der sich ausmalen konnte, was geschehen würde, wenn die Polizei dem Straßenterror der SA tatenlos zusehen würde?

Hugenberg hatte Schleicher eine Regierungsbeteiligung seiner Partei angeboten, wenn ihm das Wirtschafts- und Ernährungsministerium übertragen würde. Schleicher mußte ablehnen, da die erzkonservative Wirtschaftspolitik Hugenbergs seinen politischen Vorstellungen, in denen den Gewerkschaften eine staatstragende Rolle zugekommen wäre, widersprach.

Daß sich Hugenberg trotz Bedenken letztendlich doch für Hitler entschied, war möglicherweise der erstarkenden Opposition verschuldet, die ihm innerhalb seiner Partei entgegentrat und der Aussicht durch Annahme des ihm nun von Papen angetragenen Wirtschafts- und Ernährungsministerium seiner Klientel einen Erfolg liefern zu können [32].

Am 23. Januar 1933, unterstützt von seinem Kabinett, versucht Schleicher ein ihm vom Reichstag drohendes Mißtrauensvotum auszuhebeln. Mit Rückendeckung seines Kabinettes bat er Hindenburg, die damit verbundenen Neuwahlen aufzuschieben und die Regierung Schleicher geschäftsführend im Amt zu belassen. Hindenburg lehnte ab [33].

Ende Januar lädt Reichspräsident von Hindenburg führende Vertreter von SPD, Zentrum und Bayrischer Volkspartei ein um deren Vorstellungen zur Bildung einer von der Mehrheit des Reichstags getragenen Regierung in Erfahrung zu bringen. Die Bildung einer solchen Regierung sei schlichtweg unmöglich und doch gab es für den Vertreter der SPD Wels, wie für den Vertreter des Zentrums Kaas nichts wichtigeres, als dem Reichspräsidenten dringlichst den Sturz der Regierung Schleicher anzuraten [34].

Am 28. Januar 1933 schickte Hindenburg Schleicher in die Wüste: Schleicher sei es nicht gelungen, »die Nationalsozialisten für sich zu gewinnen und eine Reichstagsmehrheit zu schaffen«. Hindenburg verweigerte Schleicher selbst die Befugnis zur Auflösung des Reichstages [35].

Unverständnis über Hindenburgs Haltung äußerte sogar der Reichsminister der Finanzen Graf Schwerin von Krosigk:
 
»Er [Hindenburg] konnte nicht einsehen, warum er Schleicher, an dem er viel auszusetzen hatte, jene Vollmacht zur Illegalität geben sollte, die er vor zwei Monaten Papen nicht geben durfte; und an dem hatte er nichts auszusetzen... Aber es war ein Unterschied: ein Kampfkabinett Papen forderte den Kampf heraus, gegen eine Vollmacht an Schleicher hätte man protestiert, wäre aber nicht auf die Barrikaden gegangen. Gewerkschaften und Nationalsozialisten hatten eine Zusammenarbeit mit Schleicher abgelehnt, aber ihn hätten sie toleriert, jedenfalls eher als Papen [36]«.

Am 28. Jan. besprach Schleicher sich mit seinen Mitarbeitern Staatssekretär Planck, Oberst von Bredow, Oberstleutnant Ott, Major Marcks und General Kurt von Hammerstein. Sie überließen Schleicher die Option Hindenburg ein Ultimatum zu stellen, Hitler nicht zum Reichskanzler zu machen und im Fall einer Weigerung, den Ausnahmezustand auszurufen. General Kurt von Schleicher hielt das Unterfangen für Aussichtslos, sorgte aber dafür, daß Gerüchte über einen Militärputsch verbreitet wurden. Die schwache Hoffnung Hindenburg würde angesichts drohender Unruhen von seinem Plan abrücken bewahrheitete sich nicht.

Der Reichspräsident hielt eisern auf seinem Kurs in den Abgrund fest, er, als Oberbefehlshaber hat die Armee nicht zu fürchten und Schleicher war die längste Zeit Reichswehrminister gewesen. Sein ostpreußischer Landsmann und Nazi-Sympathisant Werner von Blomberg wurde beizitiert und am 30. Jan. 1933 morgens, kurz nach 8 Uhr, als neuer Reichswehrminister vereidigt. Hitler selbst erhielt erst knapp 3 Stunden später seine Ernennungsurkunde zum Reichskanzler [36'].

Harry Graf Kessler notiert am 28. Jan in sein Tagebuch:
»Gravierender als alles übrige sind die Hintergründe dieser Intrige, die den im Augenblick völlig unnötigen Kanzlersturz herbeigeführt hat: der Osthilfeskandal, die riesige Korruption in Ostelbien, die gerade aufgedeckt werden sollte; Schleicher war den korrumpierten Granden zu lasch in der Vertuschung ihrer Schweinereien; daher mußte schnell wieder dem alten Mann sein Liebling [gemeint war Papen] präsentiert werden, der robuster in solchen Sachen vorzugehen wagen wird.«

Hitler hat sein Kabinett [37] und sorgt anschließend für eine Mehrheit im Reichstag, indem er die kommunistischen und sozialdemokratischen Abgeordneten verhaften läßt. Die Notverordnung besorgt er sich, als das Reichstagsgebäude in Flammen aufging.

Das Ende der Weimarer Republik.

Am 17. Juli 1933 hielt der Vizekanzler Franz von Papen an der Marburger Universität eine von Edgar Jung abgefaßte Rede in der er seinen Unmut über die Gewaltexzesse der Nazis zum Ausdruck brachte [38]. Doch die Weimarer Zeiten politischen Treibens waren vorbei.

General Kurt von Schleicher wurde am 30. Juni 1934 im Zuge der, angeblich zur Verhinderung eines von dem SA-Führer Röhm geplanten Putsches, veranlaßten Mordserie erschossen. Franz von Papen wurde unter Hausarrest gesetzt und trat wenig später als Vizekanzler zurück. Sein Pressereferent Herbert von Bose und sein Redeschreiber Edgar Jung wurden ermordet. Insgesamt wurden nach vorsichtigen Angaben ca. 200 Menschen ermordet. Hindenburg bedankte sich bei Hitler [39] [40].

Nachklang.

Am 28. Februar 1935 wurde auf der Mitgliederversammlung des Vereins der Angehörigen des ehemaligen Generalstabs der Vereinigung Graf Schlieffen e. V., den im Vorjahr verstorbenen Mitgliedern gedacht, indem man ihre Namen verlas und sich ihnen zu Ehre von den Sitzplätzen erhob. Kurt von Schleichers Name wurde nicht genannt. Das hatte man unterbunden.

Nicht zu bändigen war des Kaisers Generalfeldmarschall von Mackensen, 1. Vorsitzender der Vereinigung Graf Schlieffen. Für ihn waren seine Kameraden [A.d.V.: Schleicher und Bredow] »ohne Verletzung ihrer Ehre auf einem Schlachtfelde gefallen, auf das sie ihr Geschick geführt hatte [41].«

zum Anfang

Bezüge:

[A] Wladimir Woytinsky [42]: »Am 6. Oktober 1931 ist die bekannte wirtschaftspolitische Botschaft Hoovers erschienen, die einen vielversprechenden Plan der Kreditausweitung entwarf. Eine Woche später war die National Credit Corporation mit einem Nominalkapital von 500 Millionen Dollar geründet, eine Art Organisation der Selbsthilfe des Bankgewerbes. Ende Januar 1932 trat die Reconstructions-Finance Corporation auf, ein von der Bundesregierung geleitetes Finanzierungsinstrument, das die Unterstützung notleidender Banken und anderer Firmen durch die Kreditgewährung zur Aufgabe hat... Vier Wochen nach der Gründung des RFC, hat Hoover die Glass-Steagall-Bill unterzeichnet, die die Golddeckung der Banknoten herabsetzte und die Ausdehnung des Reservebankkredits ermöglichte... Die von der Seite des Finanzkapitals her stammenden Widerstände haben die von der Regierung und dem Kongress vorgenommene Ausdehnungspolitik gelähmt.«
 
»Dem Kongress und Senat sind aber zahlreiche Pläne vorgelegt worde, die offen für die öffentliche Arbeitsbeschaffung als Mittel der Ankurbelung der Wirtschaft auftreten.
Garner regt eine Kreditausweitung von 2,1 Milliarden Dollar an, von denen 1 Milliarde in Form einer staatlichen Bondsemission für öffentliche Bauten bestimmt sind.
Robinson, der Führer der demokratischen Opposition, hat ein Finanzprogramm für 2,3 Milliarden Dollar aufgestellt... 1,5 Milliarden an den RFC, in erster Linie für produktive öffentliche Bauten (Wohnungsbau, Abbrucharbeiten, Brücken- und Tunnelbau, Wasserbauarbeiten und ähnliches mehr)...«

[B] Anläßlich seines 80. Geburtstags am 2. Oktober 1927 erhielt Paul von Hindenburg das im Besitz seiner Schwägerin bankrott gegangene Landgut Neudeck geschenkt. Elard von Oldenburg-Januschau, hatte für das Geburtstagsgeschenk in Kreisen der Großindustrie Spenden gesammelt. Ein Teil der Spenden kam auch vom Reichslandbund. Um die Erbschaftssteuern zu umgehen, überschrieb Hindenburg den Gutsbesitz seinem Sohn Oskar. Ende der 20er Jahre wurde die Osthilfe für die notleidende Landwirtschaft des Ostens eingerichtet. Die Steuergelder wurden von der Bank für Deutsche Industrieobligationen (Industriebank) verteilt. Das Kabinett Schleicher setzte eine Untersuchungskommission ein, die überprüfen sollte, ob die Gelder, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, vor allem an nicht selbst verschuldet in Not geratene kleine und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe flossen [43]. Das Kabinett Hitler schloß die Untersuchung am 23. Mai 1933 mit dem Ergebnis ab, daß es zu keinerlei Verstößen gekommen sei [44]. Im August 1933 schenkt Hermann Göring, Preußens Ministerpräsident, Hindenburg das an Neudeck angrenzende Gut Langenau. Ein Schlag ins Gesicht jener, die ihre Politik auf die Einhaltung von Recht und Gesetz betrieben.

[C] Eidesstattliche Erklärung des Bankiers Kurt Freiherrn von Schroeder vor der amerikanischen Untersuchungsbehörde des Internationalen Militärgerichtshofes in Nürnberg: »Daraufhin hielt Hitler eine lange Rede, in der er sagte, daß, wenn er zum Kanzler ernannt würde, Anhänger von Papen als Minister an seiner (Hitlers) Regierung teilnehmen könnten, sofern sie gewillt wären, seine Politik, die viele Änderungen bestehender Zustände verfolgte, zu unterstützen. Er skizzierte diese Änderungen, einschließlich der Entfernung aller Sozialdemokraten, Kommunisten und Juden von führenden Stellungen in Deutschland und der Wiederherstellung der Ordnung im öffentlichen Leben. Von Papen und Hitler erzielten eine prinzipielle Einigung,...« [45]

zum Anfang
vorherige Seite
Fortsetzung.

Quellen:
 
[ 1] Pyta, Wolfram, Hindenburg.   München 2007 S.369
[ 2] Schacht, Hjalmar, 1933 - Wie eine Demokratie stirbt, Düsseldorf u. Wien, 1968, S. 62
[ 3] ebd., S. 48f
[ 4] Kopper, Christopher, Hjalmar Schacht München 2006 S. 201f.
[ 5] Brüning, Heinrich, am Ende seiner Rede vom 24.5.1932, FAZ vom 23.11.1965
[ 6] Möller, Horst, Die Weimarer Republik, München 2004, S. 268
[ 7] Brüning, Heinrich, Memoiren 1918-1934 Stuttgart 1970 S. 387
[ 8] Bednareck, Horst, 70 Jahre nach dem Berliner Verkehrsarbeiterstreik im November 1932, auf www.archiv2007.sozialisten.de, abgerufen am 28.01.2018
[ 9] Pyta, a.a.O., S. 764
[10] Kopper, Christopher, Hjalmar Schacht München 2006 S. 200
[11] Liebig,Gabriele, Das Arbeitsbeschaffungsprogramm des ADGB in Neuen Solidarität 13/20.11.1996
[12] Pyta, a.a.O., S. 796
[12'] ebd., S. 752
[13] ebd., S. 669
[14] Strenge, Irene, Kurt von Schleicher, Berlin 2006, S. 16f
[15] Gewerkschaften unterschätzen die Krise auf www.gewerkschaftsgeschichte.de aufgerufen am 21.01.2018
[16] Rosenfeld, Günter, Schicksalsgemeinschaft für ein Jahrzehnt, auf www.neues-deutschland.de, aufgerufen am 11.02.2018
[17] Strenge, Irene, Ferdinand von Bredow, Berlin 2009, S. 12
[18] Reichsgesetzblatt 1932 Teil I S. 547 Berlin 1932
[19] Verhandlungen des Reichstages Bd.:455.1932 Reichstag 2.Sitzung 7.12.1932, Berlin 1933
[20] Graf Schwerin von Krosigk, a.a.O., S. 52
[21] Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik. Nr. 25 Rundfunkrede des Reichskanzlers vom 15. Dezember 1932 auf www.bundesarchiv.de, abgerufen am 2.2.2018
[22] Nahme, Hans-Dieter, Gustav Noske - Kurt von Schleicher Die erste und die letzte Chance für die Weimarer Republik, Leseprobe Kap. Reichskanzler auf www.nahme.de, aufgerufen am 16.02.2018
[23] Strenge, Irene, Ferdinand von Bredow, Berlin 2009, S. 36
[24] Thamer, a.a.O., S.92
[25] Piper, Ernst, Röhm-Putsch - Nazis gegen Nazis, in Der Spiegel vom 29.06.2009
[26] Vogelsang, Thilo, Kurt von Schleicher, Göttingen 1965, S. 91
[27] Schroeder, Kurt von, Eidesstattliche Erklärung vor der amerikanischen Untersuchungsbehörde des Internationalen Militärgerichtshofes in Nürnberg
[28] ebd.
[29] Vogelsang, Thilo, a.a.O., S. 92
[30] Strenge, a.a.O. S. 211
[31] Thürauf, Ulrich, Schulthess´ Europäischer Geschichtskalender Bnd. 74 1933, München 1934, S. 12
[32] Pyta, a.a.O., S.781
[33] ebd., S. 772
[34] Schacht, a.a.O., S. 66
[35] Pyta, a.a.O., S. 774
[36] Graf Schwerin von Krosigk, Lutz, Staatsbankrott - Finanzpolitik des Deutschen Reiches 1920/1945, Göttingen 1974, S. 166
[36'] Strenge, a.a.O. S. 218f
[37] Brüning, Heinrich, Memoiren, a.a.O., S. 693
[38] Piper, Ernst, Röhm-Putsch - Nazis gegen Nazis, in Der Spiegel vom 29.06.2009
[39] Pyta, a.a.O. S. 851
[40] Piper, Ernst, a.a.O.
[41] Zur Ermordung des Generals Schleicher, Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 1. Jhrg. Heft 1, München, Berlin 1953, S. 73
[42] Woytinsky, Wladimir, Vor der Wende der Weltwirtschaftspolitik? in Die Arbeit Heft 7, Berlin 1932, S. 399f und S. 401
[43] Kulke, Uli, Hindenburg bekam gleich ein Landgut geschenkt, auf www.welt.de, aufgerufen am 3.2.2018
[44] Graf Schwerin von Krosigk, a.a.O., S. 162f
[45] Schroeder, Kurt von, a.a.O.

Beiträge und Anmerkungen zum Thema an till@volz-fi.de